LIEFERPROGRAMM

 (GRÜN = STANDARD)

BANDVERZINKT 
die kostengünstige Variante

Alle unsere bandverzinkten Pfähle werden mit einer Zinkauflage von Z275 gefertigt. Das heißt, dass die Mindestzinkauflage 275 g pro m² beträgt. Das ist nicht selbstverständlich. Bandverzinkte Stähle können auch Zinkauflagen von 50g oder 100g oder 140g/m² haben. Das ist ein Bruchteil dessen, was wir garantieren. Und damit wesentlich höheren Korrosionsschutz und weit längere Lebensdauer.

Die nicht verzinkten Band- und Schnittkanten sind unbedeutend, weil das Zink die Eigenschaft hat, diese verzinkten Ränder bis zu max. 2,00 mm Dicke in seiner „selbstheilenden“ Wirkung mit dem gebildeten Zinkoxyd zu schützen.

Die Lebensdauer dieser bandverzinkten Typen erreicht im Mittel zwischen 20-25 Jahren und eignet sich durchaus für kürzere Umtriebszeiten im Weinbau. In allen Aussagen zur Lebensdauer wird von einer mittleren Umweltbelastung ausgegangen. Die Werte wurden von unabhängigen Instituten ermittelt und veröffentlicht.

STÜCKVERZINKT
altbekannt und vertraut

Die Erhöhung der Zinkauflage, um die Korrosionsbeständigkeit zu verbessern, ist eine altbekannte Variante. Mangels an preislich vergleichbaren Systemen hat man die Schichtdicke des Zinks entsprechend erhöht, um eine längere Lebensdauer zu erhalten. Zink-Schichtdicken von Z600 und mehr können im Tauchverfahren so aufgebracht werden.

Die Lebensdauer dieser “stückverzinkten” oder auch “tauchverzinkt” bezeichneten Pfähle erreicht zwischen 30-35 Jahren. Wichtig ist zu wissen, dass hier entsprechend Zinkeintrag in den Boden stattfindet. Bei der Lebensdauer wird von einer mittleren Umweltbelastung ausgegangen. Die Werte stammen von unabhängigen Instituten.

DUPLEX - BANDVERZINKT + LACKIERT

Bandverzinkte Pfähle mit einer Zinkauflage von Z275 werden durch Pulverbeschichtung mit einer farblichen Lackschicht überzogen. Dieses Verfahren wird als DUPLEX-Verfahren bezeichnet, weil 2 Elemente auf den Stahlgrund aufgetragen werden. Abgeleitet wurde es von der Auto-Industrie, um die Verrostung der Karosserien in den Griff zu bekommen. Dort allerdings nur mit Z100 + Lack, im Weinbau fast mit 3x so viel Zinkauflage + Lack.

Der Lack schützt das Zink vor dem Abtrag durch Wind und Wetter – im Weinbau auch vor dem Eintrag in den Boden. Das Zink wiederum wirkt als Grundierungsschutz, der den Lack vor dem Unterwandern mit Rost schützt. Grundsätzlich sind alle Farben frei wählbar, allerdings sind die dunkleren Farben preislich günstiger und beständiger. Neben der vorherrschenden Farbe „dunkelbraun“, werden öfter auch grün, grau und schwarz eingesetzt. Die Lebensdauer dieser CORTEN-Pfähle wird mit mehr als 40 Jahren angenommen.

Die Lebensdauer dieser Pfähle ergibt sich aus der Summe der beiden Beschichtungen, multipliziert mit dem Faktor 1,5 bis 2,0. Als mittlerer Wert können somit 45 Jahre und mehr angenommen werden. Das Know How bei der Beschichtung ist ein wesentliches Kriterium, das maßgebend Einfluss auf die Lebensdauer dieser Pfähle hat.

CORTEN - STAHL mit BITUMENFUSS

Die Langlebigkeit von CORTEN-Stahl ist vor Jahren auch in den Weinbau eingezogen. Dieser seit über 100 Jahren patentierte Edelstahl hat die Eigenschaft nach einiger Zeit an der Oberfläche rötlich-braun zu korrodieren (rosten). Diese Rostpattina übernimmt den Schutz des Kernmaterials vor weiterer Verrostung. In der Zwischenzeit gibt es Anlagen im Weinbau, die seit fast 20 Jahren mit diesem Material stehen. Und ein Ende des Lebenszyklus ist dabei nicht in Sicht. Das rötlich-braune Aussehen fügt sich homogen in jede Landschaft ein und erinnert an ehemalige Holzpfähle.

Alle Profile können mit CORTEN-Stahl gefertigt werden. Dadurch, dass die Pfähle unbeschichtet sind, gibt es keinen Zinkeintrag in den Boden, wie bei tauchverzinkten Pfählen. Ein nicht unerheblicher Vorteil im Weinbau.

Die Lebensdauer dieser CORTEN-Pfähle wird mit mehr als 40 Jahren angenommen.

 

QUALITÄT DIE BESTEHT

Die Qualität der End- und Reihenpfähle, die als FORTiS-Programm erzeugt werden, bietet dem Winzer die nachhaltige Sicherheit über Jahre. Erzeugt in ISO-zertifizierten Betrieben, wird jedes neue Produkt in der Praxis erprobt, bevor es in den Verkauf geht. Und jede Idee und Überlegung die uns von den Winzern im täglichen persönlichen und DIREKTEN Kontakt mitgeteilt wird, wird geprüft, bewertet, als Prototyp hergestellt, intern getestet und bei Gutbefund zur industriellen Erzeugung freigegeben. Das ist einer der wesentlichen Gründe, warum wir das Gespräch mit dem Praktiker, mit dem Winzer suchen. Um ungefiltert und ohne selbstsüchtige Interessen am Puls der Anwender zu sein.

Laufende Tests während der Produktion und bei der Ausgangskontrolle sichern den hohen Level unserer Produkte. Ein laufender Austausch mit Hochschulen und einschlägigen Universitäten ermöglicht uns, immer die neusten Entwicklungen und Tendenzen zu kennen und diese in unsere Produkte einzuarbeiten.

Qualität ist für uns die Voraussetzung für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Winzerkunden.

 

DER RICHTIGE GEBRAUCH UNSERER PRODUKTE

Unsere Pfähle sind für den Einsatz im Weinbau konzipiert und sind als solche auch bestimmungsgemäß zu verwenden. Besondere Bedingungen, wie z.B. ungeeignete Böden, extreme Dauernässe, die unmittelbare Lage zum Meer und der damit verbundenen Salzkonzentration, hochbelastete Industriegebiete, der Einsatz von unerlaubten Spritzmitteln, und ähnlich gelagerte problematische Verunreinigungen in Luft, Boden und Wasser, haben einen wesentlichen Einfluss auf die Lebensdauer der Produkte.

Der Einsatz der Produkte abweichend von den Empfehlungen des Herstellers geschieht einzig und allein auf Verantwortung und Risiko des Winzers/des Kunden.

In Verbindung mit Edelstahl-Komponenten kann bei verzinkten Produkten Kontaktkorrosion auftreten. Dies ist im Hinblick auf die Haltbarkeit der Produkte zu vermeiden.

Besondere Gegebenheiten in Bezug auf Boden, Wind, Steigung und Belastung erfordern den Einsatz der dafür vorgesehenen Pfähle "FIX“, "PLUS" und "SUPER“.

Setztiefen, Zeilenabstände und sonstige Angaben sind immer als Richtwerte zu verstehen.

 

SONDERANFERTIGUNGEN

Sonderanfertigungen sind bei entsprechender Nachfrage und nach technischer Klärung möglich. Hierbei muss jedoch mit längeren Lieferzeiten gerechnet werden. Wir empfehlen daher Sonderanfertigungen bereits in der Vorsaison im Zeitraum von Juni bis September abzuklären und bis Ende Dezember zu bestellen. In der Hauptsaison von Januar bis Mai sind Sonderanfertigungen meist nicht mehr, oder nur mehr sehr begrenzt möglich.

Bei Sonderanfertigungen kann die Liefermenge um bis zu +/- 10% von der Bestellmenge abweichen, da produktionsbedingt Chargengrößen beachtet werden müssen und keine Lagerware geschaffen wird.